Senfherstellung

  • Glattwalzenstuhl
    Glattwalzenstuhl
  • Vermaischung
    Vermaischung
  • Vermahlung auf Nassmahlgängen
    Vermahlung auf Nassmahlgängen
  • Steinguttopf
    Steinguttopf

In einem Glattwalzenstuhl werden die nicht entölten Senfkörner zu Senfmehl vermahlen.

Das frische Senfmehl wird sofort weiter verarbeitet, damit möglichst wenig des wertvollen Senföls verloren geht. Dann wird das Senfmehl nach feinen, alten Rezepten mit Wasser, Gewürzen, Essig und ggf. mit Wein vermaischt. Der Vermaischungsprozeß verläuft in einem Behälter.

Unter ständigem Rühren, langsam und zeitintensiv. Als Essig wird ausschließlich Branntweinessig aus Getreide verwendet.

Anschließend wird die fertige Maische mehrfach sehr langsam auf Nassmahlgängen steingemahlen. Dabei wird eine Drehzahl von 55 Umdrehungen pro Minute nicht überschritten, damit der Senf sich nicht erwärmt, denn Wärme würde dem Senföl schaden.

Dadurch unterscheidet sich unser Senf deutlich von industriell vermahlenem Senf, der wesentlich schneller gemahlen wird.

Nach dem Mahlen wird der Senf in 270 ml Steinguttöpfe gefüllt, in denen er mehrere Tage zum Reifen ruht. In dieser Zeit entwickelt sich sein charakteristischer Geschmack.

Die Steinguttöpfe werden mit einem Aromaverschlussdeckel komplettiert. Dieser spezielle Deckel und die schonende Verarbeitung, bei der das Senföl nicht beeinträchtigt wird, verhindert das Oxidieren (braunfärben).